| Ort: Nikolauskloster

Klösterliköre, Süßes und Duftendes aus den Klöstern - literarische Verkostung

„Die Sorge für die Kranken ist die vorrangige und höchste Pflicht. Man diene ihnen wirklich wie Christus.“

Aus diesem Grund begannen Mönche und Nonnen, in Klostergärten Kräuter und Heilpflanzen anzubauen und zu verwerten. Zur Heilbehandlung und Gesundheitsförderung wurden hieraus zunächst Salben, Tees und Kräuterelixiere hergestellt, später auch Bitterliköre, die nicht selten „Elixier des Lebens“ genannt wurden. Zunächst ausschließlich auf die Behandlung von Kranken ausgerichtet, brachten sie ihren Likör auch zum Genuss. Die Kräuterrezepturen der Klöster sind umfangreich, quasi jedes Kloster hatte seinen eigenen Likör. In den nächsten Jahrhunderten weiter verfeinert, erhielten die Destillate durch den Zusatz von Zucker einen süß-würzigen Geschmack. Heute gibt es unzählige Klosterliköre -(franz. liqueur, von Latein liquor für „Flüssigkeit“) - also aromatische Spirituosen mit unterschiedlichem Zucker- und Alkoholgehalt. Ebenso sind die Geschmacksrichtungen nicht mehr nur auf Kräutern basierend, sondern es wird auch Anis, Holunder und Schokolade den Destillaten zugefügt.
Geschichte, Wirkung und Sinngehalt werden auf dieser unserer Verkostung geklärt und herausgearbeitet. Verschiedene Klosterliköre werden probiert und mit literarischen „geistlichen Genüssen“ umrahmt. Ebenso werden essbare Süßigkeiten und auch klösterliche Pflegeprodukte vorgestellt und teilweise ausprobiert.

Begrenzte Teilnehmerzahl - rechtzeitige Anmeldung erforderlich!

Referent: Pater Felix Rehbock OMI
Kosten: Essen und Getränke 30,- €
Anmeldung: 25. Oktober

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