Segnung der Kranken

Wer krank ist, weiß manchmal nicht, wie es weitergeht. Ungewissheit über die eigene Zukunft mischt sich mit dem Wunsch, anderen nicht zur Last zu fallen. Zugleich ist man oft auf Hilfe angewiesen und muss sich selbst zurücknehmen. In dieser schwierigen Zeit kann der Glaube eine Orientierungshilfe sein. Wir sind nicht allein; Gottes Beistand ist uns auch in den Tälern des Lebens sicher. Es hilft, sich das hin und wieder auch von Menschen sagen zu lassen. Genau das will die Segnung der Kranken: Segnen bedeutet so viel wie „Gutes sagen“, Mut machen. Die Segnung heilt nicht die Krankheit, aber sie gibt Hoffnung und Zuversicht von Gott her, um persönliches und auch fremdes Leid auszuhalten. Gesegnet werden darum nicht nur die Kranken selbst, sondern auch Familienangehörige. Wir schließen die Feier mit einer Lichterprozession zur Lourdesgrotte im Klosterpark ab.

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