Unter großer Anteilnahme wurde Pater Andreas Petith beigesetzt
„Wir hätten ihn noch so gerne unter uns gehabt“ – mit diesem Satz sprach der Provinzial den Gästen beim Requiem aus der Seele. Unter großer Anteilnahme wurde P. Andreas Petith am Dienstag, dem 21. Juli 2026 auf dem Klosterfriedhof in Hünfeld beigesetzt. Neben zahlreichen Ehrenamtlichen, Freunden und Ehemaligen aus dem Nikolauskloster, Familie und offiziellen Repräsentanten aus den umliegenden Gemeinden erwies auch der Trierer Weihbischof Robert Brahm Pater Andreas die letzte Ehre.
In seiner Predigt während des Requiems erinnerte Pater Provinzial Christoph Heinemann OMI an den Verstorbenen: „Er war ein pragmatischer Mensch. Einer, der anpackte. Einer, der nicht lange fragte, wer zuständig ist, sondern einfach begann. Einer, der dem Leben dienen wollte, weil er überzeugt war, dass Gott ein lebensbejahender Gott ist, der alles zum Dasein, zum Leben geschaffen hat. Er war begeisterter Priester und leidenschaftlicher Seelsorger. … Besonders die Armen, die Suchenden und diejenigen, die sich am Rand der Kirche oder der Gesellschaft fühlten, lagen ihm am Herzen. Sein Glaube blieb niemals Theorie. Er wollte, dass Menschen Gottes Nähe erfahren – ganz konkret.“
Möge er nun auch selbst ganz konkret Gottes Nähe erfahren.