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Besondere Orte

Lourdes - Grotte
Gedenkpavillon im Nikolauskloster

Seit 2014 befindet sich im Park des Nikolausklosters diese Gedenkstätte für Oblatenmissionare, die ihr Leben für den Glauben gegeben haben. Ganz unterschiedliche Lebens- und Leidenswege finden sich hier, die Zeugnis ablegen für einen unerschütterlichen Glauben. Der Gedenkpavillon ist ein Ort des Gedenkens, der auch herausfordert, die Frage nach der Ernsthaftigkeit des eigenen Glaubens zu stellen. Er ist nicht zuletzt auch ein Ort der Solidarität mit denen, die auch heute noch wegen des Glaubens an Jesus Christus verfolgt werden.

Bereits hier auf der Homepage können sie einen ersten Einblick in das Zeugnis der Oblatenmärtyrer erhalten. Für weitere Informationen laden wir sie herzlich zu einem Besuch ein.

Oblatenfriedhof im Nikolauskloster

„Der Mensch, den wir lieben, ist nicht mehr da, wo er war, aber überall, wo wir sind und seiner gedenken.“  (hl. Augustinus)

Seit dem Jahr 1905 leben und arbeiten wir Patres und Brüder der Gemeinschaft der Oblaten M. I. hier im Nikolauskloster.

Hier auf dem Oblatenfriedhof werden bis heute diejenigen Mitbrüder beerdigt, die während ihrer Zeit im Nikolauskloster verstorben sind.

Für unsere Hausgemeinschaft ist dies ein Ort des aktiven Gedenkens und hier fühlen wir uns mit den Generationen vor uns verbunden. Hier gedenken wir unserer Verstorbenen im Gebet , die wie wir an die Auferstehung der Toten und das Leben glauben.

Wir sind Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Würde des Ortes respektieren und sich mit uns im Gebet für die Verstorbenen im Gebet verbinden.

Kreuzweg verbindet

Kann man von einem Kreuzweg begeistert sein? Einem Weg von der Verurteilung bis zur Kreuzigung, der von Leid und Tod erzählt? Kann ein solcher Weg Generationen verbinden? Unser Kreuzweg zeigt, dass dies möglich ist, denn er spricht sehr viele an, von den Kindern bis zu den älteren Leuten.

Am 24. März 2013, wurde das moderne Kunstwerk und Glaubenszeugnis eingeweiht und gesegnet.

Durch fleißige ehrenamtliche Helfer, hat die Anbringung der Stationen nur einige Wochen gedauert. Zudem wurde ein Weg gepflastert, um das Kunstwerk auch für Rollstuhlfahrer und Rollatoren zugänglich zu machen. Einige Bänke laden ferner zum Verweilen ein.

Gestiftet wurden die Bronzebilder von der Ordensleitung in Mainz. Die leicht plastischen Kreuzwegstationen, die zuvor ihren Platz im Oblatenkloster Biberach hatten, wurden von dem mehrfach ausgezeichneten und renommierten Künstler Joseph Krautwald erschaffen.

Ist der Kreuzweg auch modern, so fügt er sich harmonisch in sein historisches Umfeld ein, eine alte Mauer aus dem Jahre 1722. Angebracht sind die Stationen in Nischen, die vermutlich früher bereits einen Kreuzweg beherbergt haben und somit nun ihre Funktion wiederfinden.

In den 14 Stationen unseres Kreuzweges kann sich jeder wiederfinden und eine innere Beziehung zu dem Leidensweg Jesu herstellen. Der Kreuzweg in unserer Oase soll ein besonderer Ort sein, ein Ort des Gebetes.

„Wenn wir den Kreuzweg beten, dann nehmen wir dabei nicht nur den Weg Jesu in den Blick, sondern immer auch die vielen leidvollen Wege und Geschehnisse, die vielen Kreuzwege, die Menschen auch heute noch gehen. Das steht grundsätzlich für die Seelsorge des Nikolausklosters.“ (Provinzial Pater Felix Rehbock)

Glaube

Die 14 Stationen des Kreuzweges bilden einen besonderen Ort in unserer Oase: ein Ort des Gebetes, der zudem einlädt zum Verweilen und Meditieren.

Wenn wir den Kreuzweg beten, dann nehmen wir dabei nicht nur den Weg Jesu in den Blick, sondern immer auch die vielen leidvollen Wege und Geschehnisse, die vielen Kreuzwege, die Menschen auch heute noch gehen. Das steht grundsätzlich für die Seelsorge des Nikolausklosters. Jeder kann sich hier wiederfinden und eine innere Beziehung zu dem Leidensweg Jesu herstellen.

Die Darstellungen der Szenen sind voller Bewegung und Dynamik.

Gottes verzeihende Liebe wird in allen Stationen sichtbar. Sehr innige Begegnungen werden dargestellt: Eine rassige Frau, Veronika, nähert sich Jesus, das Schweißtuch in der Hand. Der Bauer Simon aus Zyrene lässt Jesus unter der Last des schweren Kreuzes aufatmen.

Klassisch endet der Kreuzweg mit einer Schmerzensmutter, die den Leib ihres getöteten Sohnes auf dem Schoß hält. Die letzte Bronzetafel verweist schließlich auf die Auferstehung, das Leben nach dem Tod und somit auf Gott.

Kunstwerk

Mehrere Wochen dauerte die Anbringung der Stationen, die fleißige ehrenamtliche Helfer verrichteten.

Gestiftet wurden die Bronzebilder von der Ordensleitung der Oblaten in Mainz. Die leicht plastischen Kreuzwegstationen, die zuvor ihren Platz im Oblatenkloster Biberach hatten, erschuf der mehrfach ausgezeichnete und renommierte Künstler Joseph Krautwald.

Ist der Kreuzweg auch modern, fügt er sich dennoch harmonisch in sein historisches Umfeld ein, eine alte Mauer aus dem Jahre 1722. Angebracht sind die Stationen in Nischen, die vermutlich bereits früher einen Kreuzweg beherbergt haben und somit nun ihre Funktion wiederfinden.